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Renault 19-Tagebuch

Ein Auto ist für die meisten Menschen ein unverzichtbares "Gut" geworden. Um die oft den Wert des Wagens übersteigenden Werkstattkosten
zu minimieren, ist es für Leute, die mit jedem Euro sparsam umgehen müssen, unverzichtbar, selber "Hand anzulegen". Und oft auch gar nicht
so schwierig, neben Wartungen und Standardinspektionen auch die eine oder andere Reparatur selber vorzunehmen.

Neben einer Wartungsstatistik unseres Franzosen, dem Renault 19 Phase II 1.7 RN, versuche ich auch, typische Tipps & Tricks hier miteinzubringen. Dazu einfach
auf einen der folgenden Links klicken.

Benzinleitung an der Einspritzanlage - KLICKEN!
OKTOBER 07: NEUE KUPFERDICHTRINGE FÜR SPRITLEITUNG! BEBILDERTE KURZANLEITUNG!
Gefährlich: Motor stank im Leerlauf nach Abgasen. Am Sonntag den Luftfilter abgeschraubt, bei einer Kraftstoffleitung minimalen Benzinaustritt festgestellt! KOTZ! Am Montag neue Kupferdichtringe bestellt, am Dienstagmorgen eingebaut!

WEGEN EINES MOTORS SAMT GETRIEBE NACH BOCHUM? NA JA, IM GRUNDE GESCHENKT
Janu und ich zuckeln in einer Mordsaktion nach Bochum. Einen Motor samt Getriebe gratis bekamen
wir von Erics verunfalltem R19.  Er wollte es so, und wir brauchten auch nur zu wollen...


R19-Wartungstabelle                                Reparaturen & Tipps


   
Unser R19 in Wort und Bild:

Da ist er also, unser R19: gekauft im Jahre 2002 für 1000,- Euro (damaliger Listenpreis um die 2000 Euro). Die Federn in den Federbreinen waren beidseitig gebrochen, doch der Verkäufer wechselte sie auf unseren Wunsch hin natürlich gegen neuwertige aus. Also ein Schnäppchen.

Modell:

Renault 19 Phase II, Baujahr 11/94, 1.8 RN

Motor: F3N-740 (Austauschmotor, da Vorbesitzer Zahnriemenriss hatte)
54 kW (73 PS),
1,7 Liter Hubraum (1721 ccm), Mono-Einspritzung

Kraftstoff Normal-Benzin mit 91 ROZ
Höchstgeschwindigkeit: 171 km/h

Laufleistung bei Kauf in 2003: 133.000 km
(Austauschmotor ca. 50.000 km)
aktuell ca. 193.000 km (Stand 12/06)

Ausstattung:

- Servolenkung

- Fahrer-Airbag
- Seitenaufprallschutz
- Drehzahlmesser und Ölstandsanzeige
- Heckscheibenwischer
- pyrotechnische Gurtstraffer
- höhenverstellbares Lenkrad
- 5-Gang-Getriebe
- Handschuhfachbeleuchtung
                             - Leselampe für Beifahrer
           - Umklappbare Rücksitzbank für erweiterte Ladefläche
                           - Stoßfänger in Wagenfarbe



 



So lächelte uns unser "Franzose" damals auf dem Abstellplatz unseres bekannten Autoverkäufers im Dorf entgegen. Da stand er bestimmt sechs Monate rum, bevor wir uns durchrangen, unsere lausigen Ersparnisse in ihn zu investieren. Aber man kann durchaus sagen, dass es sich gelohnt hat. Wirklich im Stich gelassen hat er uns nie, und nach den typischen, verschleißbedingten Ausfallerscheinungen gemessen, hat mit unserm 19er immer alles im grünen Bereich gelegen.

Und um Gottes Willen: kommt mir bitte keiner damit, dass man sich doch gleich ein "vernünftiges" Auto hätte kaufen sollen - nach über 10 Jahren Erfahrungen mit VW Golf, Jetta und Derby, waren es letzten Endes die Franzosen, die beim Fahren mehr Bequemlichkeit, Komfort, Ausstattung und zuverlässigere wie auch sparsamere Motoren mit sich brachten.

Zumal wir damals für einen (älteren) VW mit magerer Ausstattung das Drei- bis Vierfache hätten bezahlen dürfen. Bis heute hat sich unser R 19 amortisiert wie kaum ein Wagen davor.

Mehr R19-Infos, Mängellisten und Wartungsstatistiken findet  der interessierte Leser oben unter den Links auf dieser Seite.